Zurück 
Cecina & Cecina Mare

Die grösste Stadt zwischen Pisa/Livorno und Piombino

GPS:  LIDL - Via Magona 2:  43°18'52 N - 10°31'17 E  Fahrzeit: über die «SR206» ca.20 Minuten

 


Zeige mit der Maus auf ein Bild,
damit vergrössert sich dieses.


Cecina, Denkmal für die Gefallenen der diversen Kriege

Cecina, Platz & Kirche

Cecina, Chiesa S. Giuseppe e Leopoldo

Cecina, Der grossartige Brunnen ohne Wasser

Cecina, Allee zum Meer

Die Brücke über den Fluss Cecina, kurz vor dem Meer

Die südliche Bucht mit dem 'freien' Strand

Ein kleiner Teil vom offiziellen immer überfüllten 'Bezahl- und Hotelstrand'
Infos zum Ort

Cecina (Sprich: "Tscheetschina") ist eine Kleinstadt mit etwas mehr als 28'000 Einwohnern, und ist eine eigene Gemeinde in der Provinz Livorno. Die im 19. Jahrhundert gegründete Stadt liegt am gleichnamige Fluss welcher im nördlichen Teil der Gemeinde ins Meer mündet. Nach der starken Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde die Stadt bald wieder in neuerem Aussehen aufgebaut. Die im klassizistischen Stil erbaute Kirche "S. Giuseppe e Leopoldo" wurde 1852 auf Initiative vom Grossherzog Leopold II. errichtet. Man findet in der Stadt ein neueres Krankenhaus, einen neu renovierten Bahnhof sowie diverse Discounter.

Der Ortsteil Cecina Mare, auch "Marina di Cecina" genannt und direkt an der Küste gelegen, ist ein beliebter Bade-, Camping- und Urlaubsort. Der ganzen Küste entlang wächst ein Waldstreifen mit Meer-Pinien, Kiefern und Macchia. Dieser, seit 1977 unter Naturschutz stehende Wald, zieht sich kilometerlang der Küste in richtung Süden entlang. Er wurde ursprünglich zum Schutz des landwirtschaftlich genutzten Inlandes vor dem Meereswind angelegt. Im Sommer sorgt er bei den Badegästen für angenehme Abkühlung.

 

Geschichte

Die Etrusker besiedelten bereits das Gebiet der heutigen Gemeinde an der Flussmündung. Der römische Senator "Albinus Caecina" erbaute dort ein Landgut. Er bewohnte es vom 1.Jh.v.Chr. bis 5.Jh.n.Chr. und verlieh so dem Ort und dem Fluss seinen bis heute gültigen Namen. Die Malaria breitete sich durch die dauernde Versandung der Küste immer mehr aus und machte die Gegend unbewohnbar. Mitte des 19. Jh. leitete der Grossherzog "Leopold II." die Trockenlegung der ganzen Maremma mit Erfolg ein. Aus der Gründerzeit der Stadt findet man kaum mehr etwas, weil alles im 2.Weltkrieg stark zerstört wurde.



 Nach Oben  Zurück