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Montenero

Oberhalb Livorno - Kloster und Pilgerort

GPS:  Klosterplatz Montenero:  43°29'34" N - 10°20'58" E  Fahrzeit: ca.40 Minuten

 


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Am Ziel: Montenero, der Wallfahrtsort oberhalb von Livorno

Klostervorplatz und Kircheneingang

Klostervorplatz mit den Ehrengräbern

Blick aus dem sehr gepflegten, schönen Park

Klosterkirche mit dem Hochaltar

Andacht und Einkehr ist angesagt...

Das Fenster mit der verehrten Reliquie, einem Madonnenbild

Relief am Eingang zur Kloster Apotheken

Detail aus diesem lebensgrossen Relief

Am Pilgerweg, von Pilgern dekoriert...

Das wurde alles an den zahlreichen Andenkenläden gekauft...

Dies ist so ein Andenkenladen

Noch mehr Andenken zum " Dekorieren"...

...noch viel mehr so schöne Andenken an Montenero...
Infos zum Ort

Ein schöner früher Nachmittagstrip, dem Meer entlang in Richtung Livorno. Kurz nach Quercianello zweigt die Strasse zum "Monastero Montenero" ab und führt durch eine wilde Berglandschaft bis zum Dorf mit dem Kloster. Der Zugang zur Kirche und zum Kloster ist über eine Treppe über den rechteckigen Platz zugänglich. Vom Vorplatz aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt und den Hafen von Livorno. Links am Platz, unter einer Veranda mit elliptisch gewölbten Säulen, steht die Fassade der Kirche und deren Eingang. Die Öffnungszeiten der Kirche, Kapelle und den Parks sind von 07:00-12:30 und 14:30-19:00. Auf der rechten Seite vom Platz ist eine offene Galerie von Ehrengräbern berühmter "Livornesi".

Eine antike Standseilban führt seit 1908 nach Montenero, gleich unterhalb der Klosteranlage. Angeblich war dies die Erste elektrisch betriebene Standseilbahn von Italien!


Geschichte

Die Klosteranlage aus dem 18.Jh. liegt auf einem Hügel oberhalb der Stadt Livorno. Der Konvent wurde um 1036 vom Benediktiner-Mönch "San Giovanni Gualberto" gegründet. Seit dem 14.Jh. Pilgerstätte mit einem bekannten Madonnenbild. Die Kirche beherbergt eine interessante Sammlung von Votivbildern der letzten 200 Jahre.

Die Kirche mit einem kreuzförmigen Grundriss ist seit dem 14.Jh. Pilgerstätte und beherbergt ein bekanntes Madonnenbild der Schutzheiligen der Toskana. Der Kirche angegliedert findet man eine interessante Sammlung von Votivgaben und -bildern. Das Innere der Barock-Kirche ist mit kunstvollem Stuck und mehrfarbigem Marmor verziert. In den Zwischenräumen der Fenster sind Gemälde von Galletti mit Geschichten von Joseph und Maria. In die Holzdecke, entworfen und geschnitzt 1680 von Pietro Pisa Giambelli, sind drei grosse Ölbilder auf Leinwand mit Darstellungen aus dem Leben des heiligen Gaetano Thiene. Oberhalb des Tabernakels, ganz oben am Altar, ist die beleuchtete Darstellung der Madonna di Montenero des Pisaner Malers Jacopo di Michele. Ein Fresko in der Kuppel mit der Darstellung der Krönung der Jungfrau Maria (1771-1774) vom Florentiner Maler Julian Traballesi der auch die vier Evangelisten in Gold Mosaik schuf. In der Sakristei ist der wertvolle Altar von 1530 aus Marmor von Silvio Cosini und ein interessantes hölzernes Altarbild der Kreuzigung zu bestaunen.

In den langen Seitengängen der diversen Galerien und Kapellen werden die unzähligen Votivgaben der Menschen zur Marienverehrung und für die "Madonna delle Grazie" gezeigt.



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